Mit dem Schritt ins Jahr 2026 „streckt“ sich das sogenannte „Zeitalter des Aufbruchs“ am Ende in eine Richtung, die einem einen Schauer über den Rücken jagt: die Militarisierung der Wirtschaft. Der Plan 12/KH-BCA zur umfassenden Überprüfung von Unternehmen unmittelbar vor dem Tết ist kein Zufall, sondern eine sehr „wissenschaftliche“ Rechnung: den Hinterhof aufräumen, Ressourcen einsammeln und an einer Stelle bündeln.

Warum ausgerechnet kurz vor dem Neujahrsfest? Weil Unternehmen dann am verletzlichsten sind: Liquidität steckt in Warenbeständen, Löhnen und Boni, offenen Forderungen und Verbindlichkeiten. Und wenn ein behördenübergreifendes Inspektionsteam unter Führung der Polizei auftaucht, wird „Kontrolle“ plötzlich zu einem administrativen Auftragskiller im Dienstanzug. Ein gezielter Griff an die Kehle, um Unternehmer dazu zu bringen, „Ruhe“ zu kaufen. Der Satz „Wenn man niemandem Schwierigkeiten macht, wovon soll man dann leben?“ wird vom Witz zum Betriebsmodell – wie eine inoffizielle Vorgabe, um Haushaltslöcher nach milliardenschweren Megaprojekten zu stopfen.
Und das Schlagwort „die Menschen entlasten“? Klingt wie ein Evangelium, ist aber in Wirklichkeit eine Nebelkerze. Mit dem Mund wird Unterstützung versprochen, mit der Hand werden Kontrollbeschlüsse unterschrieben; außen wird „beschwichtigt“, innen „lässt man den Tiger in den Stall“. Die Aussetzung des Dekrets 46 ist nur ein Schmerzmittel vor der großen Operation: wirtschaftliche Ressorts werden durch die Polizei ersetzt, die den Markt nun direkt verwalten soll.
Und in diesem „neuen Zeitalter“ ist das Recht nicht länger das Fundament des Wirtschaftens, sondern nur noch Kulisse, in der Rollen verteilt werden. Wer nicht „zusteckt“, bekommt ein Etikett, dem werden Fehler angehängt – und am Ende wird „ausgesiebt“, damit der Weg frei ist. Ein Unternehmen muss zum Überleben nicht gut sein; es muss nur lernen, im Takt der bewaffneten Kräfte zu atmen.










